‚Er hatte ihnen das Paradies auf Erden versprochen. Und sie sind ihm gefolgt – bis in den Tod.‘

 

Das Theaterstück Jonestown erzählt die Geschichte der US-Sekte People’s Temple, die ihrem Anführer Jim Jones nach Guyana/Südamerika folgte, was 1978 für über 900 Mitglieder den Tod bedeutete. Jim Jones war Charismatiker, Prophet, Choleriker und Psychopath. Aus gemeinschaftlichen religiösen Ritualen entwickelte sich schleichend ein System der Folter und Unterdrückung, das im unfreiwilligen Massensuizid sein grausames Ende fand. Theater Zwangsvorstellung nimmt die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise ins Innere der Sekte, macht sie zu Zeugen eines perfiden Spiels um Macht, Abhängigkeit und den Glauben an das Gute in der Welt

Für die Musik und deren Live-Performance zeichnet der Nürnberger Musiker Bird Berlin verantwortlich, das Bühnenbild ist von Martin Fürbringer und Anders Möhl. Da die Aufführung teilweise im Freien stattfindet, wird um entsprechende Kleidung gebeten.

Es spielen: Bird Berlin, Bettina Härtel, Jörg Hundsdorfer, Andy Maurice Mueller, Petra Polimeno, Claudia Schulz, Jule Schröter

Buch/Regie: Claudia Schulz

Ausstattung: Martin Fürbringer, Anders Möhl

Photos: Det Paulig

bisherige Aufführungen: Premiere 30.März 2017, 1. und 2.April 2017, 29.April 2017 (Festival Liminale, Z-Bau, Nürnberg), 29. und 30. September 2017

Ort: AEG, Muggenhofer Str. 135, Nürnberg

Hinweis: Das Stück findet teilweise im Freien statt.

 

„Das Stück konzentriert sich auf das Wechselspiel von Charisma und Einschüchterung, mit dem ein unmoralischer Führer seine Sektenmitglieder zu Sklaven macht […] Die Ausgrabung der bis heute nicht ausgeleuchteten Geschichte ist verdienstvoll. Die Einbeziehung des Publikums als quasi Sektenmitglieder schafft intensive Momente […]“ Nürnberger Nachrichten 2.10.2017

 

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Nürnberg, Kulturreferat

Jonestown